Geschichte verstehen – Rödinghauser Gesamtschüler besuchten Auschwitz

Geschichte verstehen – Rödinghauser Gesamtschüler besuchten Auschwitz

Rödinghausen. 32 Schüler und Schülerinnen des zehnten Jahrgangs der Gesamtschule Rödinghausen fuhren nach Krakau, um sich ein Bild der Zustände im ehemaligen Konzentrationslager zu machen. Ermöglicht wurde diese Fahrt durch eine Förderung der Stiftung „Die Stiftung – Erinnern ermöglichen“.

Schöne Altstadt, super Wetter, nette Leute, gutes Hostel. Das waren die ersten Eindrücke, die wir nach der Fahrt gesammelt hatten. Während unserer Fahrt besichtigten wir neben dem Krakauer Ghetto, dem Museum der Fabrik Schindlers, einer Synagoge, dem Königsschloss Wawel und der Altstadt unseren Hauptgrund der Fahrt: das Konzentrationslager Auschwitz. Beim ersten Betreten des Geländes in Auschwitz-Birkenau waren viele von uns erstaunt. „Diese unglaubliche Weite des Lagers mit Baracken zu sehen, bereitet mir immer noch eine Gänsehaut. Es erinnerte mich etwas an Industrie.“, beschrieb Moritz Sundermann nach der Fahrt. Auch für Ellen Brier (16) war es ein komisches Gefühl den Weg zu gehen, wo tausende Menschen gestorben sind: „Erst im Stammlager wurde uns wirklich klar, wie viele Menschen in diesem Lager leben und sterben mussten.

„Es war bedrückend, so viele Haare toter Menschen zu sehen.“, äußerte sich Marie Gutsche (16) zu den Bergen von Schuhen und Haaren.

Abschließend erkannten wir: Es ist wichtig, sich mit diesem Teil der deutschen Geschichte auseinanderzusetzen. Erst wenn man diese Umgebung mit eigenen Augen sieht, kann man sich die frühere Situation im Konzentrationslager vorstellen und verstehen.

Denise, Nadschea und Sarah

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