Statements zur Fahrt

Statements zur Fahrt

Nach der Fahrt wurden die mitgefahrenen Schülerinnen und Schüler gebeten, sich einmal Gedanken über die Bedeutung  des Gesehenen zu machen, was sie am stärksten beeindruckte, ob es Unterschiede beim Erleben gab und ob die Erwartungen, die sie vor der Fahrt hatten, eintrafen.

Trennungslinie

Auschwitz gesehen zu haben, bedeutet für mich sehr viele erdrückende Erfahrungen – z. B. wie Juden mit dem Wagon dort hingebracht wurden oder wie sie dort behandelt wurden.

Mein beeindruckendstes Erlebnis war, dort zu erfahren, dass die Menschen im Wagon mehrere Dutzend bzw. bis zu Hundert waren und dass sie mitunter mehrere Wochen im Wagon verbracht haben, während dort schon tote Menschen lagen, es nach Urin, Schweiß und sonstigen Gerüchen Stank.

Meine Erwartungen vor der Fahrt haben sich erfüllt, da ich schon einmal in einem Konzentrationslager war.

Im Nachhinein würde ich den Zeitzeugen gerne fragen, wie schlimm es für ihn war, die vielen toten Menschen zu sehen und wie er sich bei dem Anblick gefühlt hat.

trennungslinie

Ich fand es gut zu erfahren, wie es war, aber auch zu sehen. Dennoch waren die Vorstellungen, die ich mir während der Führung gemacht hatte, bedrückend.

 

trennungslinie

Für uns als Deutsche war es sehr interessant auch diesen dunklen Teil der Geschichte einmal näher kennen lernen zu dürfen. Es war erschreckend, Ort zu sehen, an denen die eigene Nation eine derartige Zerstörung angerichtet hat

Gerade der Anblick der persönlichen Besitztümer und sogar der von Haaren der Toten war sehr beeindruckend und verstörend. Denn auch wenn alle diese Dinge wie ganz normale Ausstellungsstücke hinter den Glasscheiben stehen, hatte man immer im Hinterkopf, dass ihre Besitzer einmal gelebt haben. Dieses Gefühl sorgte auch dafür, dass uns das Stammlager im Vergleich zu Auschwitz-Birkenau realer erschien. Es fiel eher schwer, sich beim Anblick der Baracken vorzustellen, dass dieses einmal bewohnt waren.

Wir hatten uns von der Fahrt erwartet, mit schrecklichen Bildern konfrontiert zu werden, und diese Erwartungen wurden größtenteils erfüllt.

Würden nun einen Zeitzeugen treffen, würden wir ihn noch einmal intensiver nach dem Leben und Überleben im Konzentrationslager befragen

Ellen, Marie, Nicole, Rica, Vanessa

trennungslinie

Ich habe viele traurige Dinge gesehen. Als ich z. B. aus dem Bus ausgestiegen bin, habe ich mich erschrocken, wie groß das Gelände von Auschwitz ist.

Am meisten hat mich bewegt , als wir mit der Gruppe auf der Rasenfläche standen, wo wir die Juden umgebracht haben.

Das Stammlager hat mich mit an meisten bewegt, denn die Dinge wie Haare und Kleidung, die wir dort gesehen haben, haben mich erschrocken. In Birkenau hat mich die Größe des Geländes am stärksten erschrocken.

Alexander

Trennungslinie

Für mich war es traurig und bewegend, aber auch interessant, Auschwitz gesehen zu haben. Sonst hat man nur davon gehört, doch es gesehen zu haben, ist ein ganz anderer Eindruck und ein anderes Gefühl.

Am beeindruckendsten für mich war ein Raum im Stammlager, in dem Bilder von Frauen waren, die nach vier Monaten nach der Befreiung immer noch 30 Kilo wogen und nicht wieder auf die Beine kamen.

Sowohl das Stammlager, als auch Auschwitz-Birkenau waren erschreckend. Das Stammlager bot aber mehr Beispiele für die Folterung der Juden und war daher für mich erschreckender.

Joshua

Trennungslinie

Auschwitz gesehen zu haben, bedeutet für mich viel. Es war sehr interessant und auch sehr bewegend. Das Beeindruckendste beim Besuch in Auschwitz war das Konzentrationslager, weil dort die verschiedenen Räume mit den echten Sachen waren, die gefunden wurden, wie z. B. Haare und die Koffer mit den Namen darauf.

Meine Erwartungen vor der Fahrt waren, dass ich mehr über die Zeit der Juden lerne und viele Erfahrungen sammeln kann, dass ich aber auch Spaß habe – trotz der traurigen Geschichte der Juden. Diese Erwartungen haben sich alle erfüllt: Ich hatte Spaß, habe aber auch viel lernen können und habe das Thema sehr ernst genommen.

Fragen habe ich zur Zeit keine mehr, und zu kurz kam bei der Fahrt nichts.

Ich finde, wir haben alles sehr gut und gründlich durchgenommen und konnten viel lernen.

Nach dieser Fahrt würde ich, wenn ich noch einmal die Gelegenheit dazu bekäme, einen Zeitzeugen fragen, wie er das verarbeiten konnte. Er hat so viel Schlimmes erlebt und musste damit psychisch klarkommen.

Trennungslinie

Es bedeutet mit sehr viel, Auschwitz gesehen zu haben, da ich dort sehr viel über die Lebenszustände gelernt habe. Am beeindruckendsten fand ich das Stammlager, denn meiner Meinung nach konnte man dort am meisten über die Juden und ihr Leben lernen. Im Stammlager haben mich die Haare und die Kleidung der Juden sehr bewegt. Doch am meisten haben mich die Bilder von den abgemagerten Frauen bewegt.

Erwartet hatte ich, dass ich viel über das Leben der Juden lerne und erfahre, was sie alles durchmachen und erleiden mussten. Diese Erwartungen wurden erfüllt und haben mich sehr nachdenklich gestimmt.

Ich habe in Polen viel über die Stadt und über die Juden gelernt. Krakau ist eine schöne Stadt und ich würde jedem empfehlen, dort hinzufahren

Hendrik

Trennungslinie

Der Besuch von Auschwitz bedeutet uns sehr viel, da man dort die wirklichen Auswirkungen der Nazis kennen lernt und ein bisschen über das Leben der Juden erfährt.

Das beeindruckendste Erlebnis in Auschwitz waren die Gaskammern, weil man dort die letzten Minuten vieler Juden „sehen“ konnte.

Vor der Fahrt habe ich mir vorgestellt, dass ich mehr über die dunkle Vergangenheit von Deutschland und das Leben der Juden kennen lerne. Diese Erwartungen wurden erfüllt und es gab noch weitere Erfahrungen.

Ich kann diese Fahrt jedem empfehlen!

Man muss einmal in Auschwitz gewesen sein, da dieser Teil der Geschichte Deutschlands sehr wichtig ist.

Jimmy, Julian, Marc, Marvin, Mike

Trennungslinie

Auschwitz gesehen zu haben, bedeutet für mich viel, da es ein großer, wichtiger und bedeutender Geschichtspunkt ist.

Das beeindruckendste Erlebnis war definitiv das Stammlager, weil dort die Räume mit den Sachen und Wertgegenständen der ehemaligen Juden waren.

Das Konzentrationslager Auschwitz war auch sehr beeindruckend; die Fläche war sehr groß und die Baracken, in denen die Juden schlafen mussten, sehr klein. Die Wiese, auf der Juden verbrannt wurden, haben wir uns auch angesehen; es war ein sehr eigenartiges Gefühl, dort zu stehen.

Vor der Fahrt hatte ich die Erwartungen, dass wir noch mehr lernen als im Gesellschaftslehreunterricht oder auch im Religionsunterricht. Meine Erwartungen wurden erfüllt, denn wir haben viel Neues gesehen und gelernt.

Von Krakau hatte ich auch vorher gehört, dass es eine sehr schöne Stadt sei, und das habe ich auch gesehen. Die Altstadt war wirklich sehr schön.

Offene Fragen sind im Moment nicht geblieben, aber die Person Dr. Mengele kam für mich ein wenig zu kurz.

Wenn ich noch einmal eine Zeitzeugen treffen könnte, würde ich ihn nach einem typischen Tagesablauf fragen oder was sie gedacht hätten, als die anderen, die zum „Duschen“ gingen, nicht wieder kamen.

Schreibe einen Kommentar

Diese Seite benutzt Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Mit der weiteren Verwendung stimmen Sie dem zu.

Datenschutz