An einem Ort des Schreckens

An einem Ort des Schreckens

Es war eine Fahrt an einen schrecklichen Ort, der jedoch interessant für die Geschichte ist. Denn es ist die Neugier und Wissbegierde sowie Achtung vor der schreckhaften Vergangenheit und dem damit verbundenen Holocaust, die einen antreibt. Es ist zwar schrecklich zu sehen, wie Menschen früher umgebracht wurden, wie etwa 1,1 bis 1,5 Millionen jüdische Menschen gestorben sind bzw. umgebracht wurden. Die Zeitzeugen, die es vielleicht noch gibt, durften ansehen oder mussten mitbekommen, wie Mutter, Tochter, Schwester, Oma oder der Vater, Sohn, Bruder, Opa im Konzentrations- bzw. Vernichtungslager vergast wurden. Doch manche wollten sogar nach Kriegsende dorthin, da sie polnischer Herkunft waren und einer der Verwandten dort gestorben war.
Auch heute noch beschäftigen sich Menschen mit dem Krieg und dem Holocaust.
Auch ich wollte einmal den Ort der Trauer und des Schreckens sehen. Und ich wollte versuchen, mich ein wenig in die Lage von früher reinzuversetzen.
Ich finde es richtig traurig, was Deutsche früher anderen Menschen angetan haben und dass es mit dem Krieg soweit kam. Richtig traurig.

Ich fand die Fahrt sehr interessant und erfahrungsreich. Denn man sollte das ehemalige Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau sowie auch das ehemalige jüdischen Ghettos und die ehemalige Schindler Fabrik gesehen haben, da das eigentlich etwas sehr Wichtiges ist – auch für den Geschichtsunterricht. Einmal zu sehen, wie viele Schuhe, Töpfe, Brillen, Kleidung, Bürsten, Prothesen und Geschirr noch gefunden wurde. Aber auch welche Mengen an abrasierten Haare noch gefunden wurden.

In Auschwitz gibt es in einem Haus einen Raum, wo gefundene Malereien der Kinder nachgezeichnet wurden und wo dadurch auch verschiedene Gefühle ausgedrückt wurden. Oder auch einmal in einer Gaskammer und in einem Verbrennungsraum zu stehen, wo man dann weiß, dass da viele vergast und verbrannt wurden, ist schrecklich.

Saskia

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