Die Hölle der Deutschen

Die Hölle der Deutschen

Gemeinschaftstoilette der Deportierten in Auschwitz-Birkenau
Gemeinschaftstoilette der Deportierten in Auschwitz-Birkenau

Auf der Fahrt nach Krakau/Auschwitz konnte ich das schreckliche Leben und Sterben der Gefangen nachvollziehen. Es war sehr erschreckend, was ich gesehen habe – unter welchen Umständen die Menschen leben und sterben mussten. Sie mussten in den Baracken wie Tiere hausen. Denn diese Baracken waren eigentlich für 52 Pferde vorgesehen, doch sie mussten mit ca. 400 Menschen dort leben. Sie hatten keinerlei Intimsphäre, denn es gab nur eine geringe Anzahl von Toiletten. Sie mussten Rücken an Rücken „ihr Geschäft verrichten“.

Ich haben viele Einblicke in die frühere Geschichte und die Schicksale der Juden bekommen. Ich persönlich kam mit der Situation in dem Ghetto und in dem Konzentrationslager einigermaßen klar. Es war grausam, die Massen an Haaren, Schuhen und Koffern zu sehen. Die persönlichen Gegenstände der Juden waren alle noch erhalten.

Das Bewegendste für mich waren die Massen an Schuhe. Daran konnte man klar erkennen, wie viele Millionen Menschen dort waren und dass die meisten auch dort gestorben sind.

Schindlers Fabrik war sehr interessant. Die Darstellung der einzelnen Themen und der Räume ist sehr gut gelungen. Es hat mich ein bisschen verwirrt, dass das Hakenkreuz dort oft auf Flaggen, Fliesen und Broschen zu sehen war. Hier in Deutschland ist das verboten und so etwas sieht man nicht oft.

Ich bin dort hingefahren, um mir bildlich vorstellen zu können, was dort passiert ist und wie es passiert ist. Und um zu sehen, wie die ganzen Dokumente der Deutschen aussahen. Ich habe auch den Film Schinders List gesehen und deshalb fand ich es sehr interessant die Fabrik zu besichtigen.

Insgesamt war die Fahrt sehr schön und für die nächsten Jahrgänge wünsche ich mir, dass sie wiederholt wird.

Nina

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