Der bedrückende Weg durch Auschwitz

Der bedrückende Weg durch Auschwitz

Gedenksteine auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau
Gedenksteine auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau

Als ich am Mittwoch, dem 27.5., in den Bus eingestiegen bin, um zu den ehemaligen Konzentrationslagern zu fahren, hatte ich hohe Erwartungen und war schon gespannt, wie es wohl sein würde, sich dort zu befinden, wo seinerzeit Millionen von Juden getötet wurden.

Zuerst haben wir uns das Arbeitslager angesehen, was ich für meinen Teil nicht als so bedrückend empfand. Man konnte zwar sehen, wie die Menschen dort gelebt haben, allerdings war es mehr wie ein Museum aufgebaut. Man konnte sich Gepäckstücke von den Leuten, die dort gelebt hatten anschauen sowie Kleidungsstücke und Dinge, die sie zum Leben benötigten. Am Ende der Führung haben wir uns noch eines der Krematorien des Arbeitslagers angeschaut und es von innen besichtigt; dabei habe ich einen sehr prägenden Eindruck bekommen, wie eng es gewesen sein muss und was für eine Angst die Menschen wohl überkam.

Als wir dann nach einigen Stunden die wichtigsten Dinge besichtigt hatten, sind wir in das große Vernichtungslager gefahren und wurden dort von derselben Gruppenleiterin, die wir schon in dem anderen Lager hatten, rumgeführt. Das Vernichtungslager war deutlich größer als das erste Lager; wenn man drinstand, konnte man kaum ein Ende sehen. Wir haben uns dann dort einzelne Baracken angeschaut sowie zwei Krematorien, die allerdings schon eingestürzt bzw. gesprengt waren. In dem Vernichtungslager wurde mir erst richtig klar, wie bedrückend es dort war. Leider hat die Gruppenleiterin diese Gefühle aber nicht gezeigt. Also kam das, was sie uns erzählt hat, nicht wirklich rüber.

Allerdings darf man auch nicht die schönen Dinge von Krakau außer Acht lassen: Die Stadt ist sehr sauber und wenn man abends noch unterwegs ist, sind manche Stellen sehr schön beleuchtet wie zum Beispiel eine Brücke, die über die Weichsel führt. Auch sonst ist Krakau eine sehr schöne Stadt. Das jüdische Viertel zum Beispiel ist wirklich sehr sehenswert; hier sollte man auf jeden Fall einmal vorbeischauen. Und Essen und Getränke sind fast überall gut zu kaufen; fast an jeder Straßenecke findet man einen kleinen Markt zum Einkaufen.

Wer allerdings richtig einkaufen möchte, sollte sich die Galleria Krakowska ansehen. Hier gibt es viele verschiedene Läden zum Essen, allerdings auch für Bekleidung und Schuhe. Es gibt zum Beispiel Läden wie Nike, New Balance, Puma sowie Vans und H & M etc.

In der Altstadt kann man sich dann noch die Tuchhallen ansehen, in denen es verschiedene Dinge gibt. Allerdings werden diese immer von Privatverkäufern angeboten.

Laszlo

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