Studienfahrt nach Polen

Studienfahrt nach Polen

Während der Studienfahrt nach Polen habe ich viele beeindruckende und neue Orte kennengelernt. Nach einer für mich sehr langen Anreise zu unserem Hostel, welches in dem Stadtviertel „Podgorze“ von Krakau liegt, hatten wir erst einmal ein wenig Zeit zum Auszuruhen und um die Zimmer zu beziehen, bevor es dann zum Abendessen in ein Restaurant ging, welches einen Fußmarsch von rund 20 Minuten von unserem Hostel entfernt lag.

Der nächste Tag begann schon früh mit dem Frühstück um ca. 6:30 Uhr, da wir mit dem Bus um 7:30 Uhr zum Stamm- und Vernichtungslager Auschwitz losgefahren sind, wo wir dann um ca. 9:30 Uhr eine Führung durch das Lager und die Räumlichkeiten bekommen haben. Bei der Führung war es auf der einen Seite interessant, das Ganze einmal zu sehen, aber auf der anderen Seite hat der Guide zu viel erzählt, sodass man sich die Informationen gar nicht alle merken konnte. Dann ging es ca. gegen 13 Uhr mit dem Bus zum Arbeitslager Auschwitz-Birkenau, wo die Führung noch einige Stunden weiterging. Nach der Führung sind wir mit dem Bus wieder zurück zum Hostel gefahren und dann nur noch zum Essen in dasselbe Restaurant wie am Vorabend gegangen.

Am nächsten Tag, dem Donnerstag, war das Frühstück um ca. 8 Uhr und danach haben wir eine Führung durch das Stadtviertel „Podgorze“ bekommen, welches früher einmal das Ghetto war. Danach haben wir das Museum in der ehemaligen Schindler Fabrik noch besichtigt. Die Führung und die Besichtigung ging bis ungefähr 13 Uhr und danach hatten wir bis zum Abendessen Zeit, die Stadt Krakau selbst zu erkunden. An diesem Abend sind wir in ein jüdisches Restaurant gegangen, in dem wir koscher gegessen haben. Es war interessant das Essen einmal auszuprobieren, aber ich fand es jetzt nicht so gut, dass ich sagen würde, dass ich es unbedingt noch einmal haben müsste.

Am letzten Tag vor der Rückfahrt haben wir das ehemalige jüdische Viertel „Kazimierz“ und die Altstadt besichtigt, wo wir auch wieder Führungen bekommen haben. Aber die ganzen Führungen, die wir dort bekommen hatten, fand ich nicht so gut, weil der Guide einfach zu viele Sachen und Infos auf einmal erzählt hat, sodass man sich das alles nicht merken konnte. Nach den Führungen hatten wir die restliche Zeit wieder für eigene Erkundungen zu unserer freien Verfügung. Am Abend sind wir wieder in das Restaurant vom ersten Abend gegangen, wo wir dann unser Abendessen zu uns genommen haben.

Am Samstag hatten wir unser Frühstück um 6:30 Uhr und danach hatten wir noch Zeit unsere Koffer zu packen und die Zimmer ein wenig aufzuräumen, bevor es dann um 8 Uhr mit dem Bus auf die Heimfahrt in Richtung Deutschland ging.

Mein Fazit zu der Studienfahrt nach Polen

Ich finde, es war eine gute Entscheidung, diese Fahrt mitzumachen. Das Hostel und die Zimmer waren meiner Meinung nach gut und sauber. Die ganzen Orte, die wir besichtigt und wo wir auch Führungen bekommen haben, fand ich nicht so bedrückend, wie ich es mir vor der Fahrt gedacht habe, weil ich es mir ein bisschen mehr im Originalzustand und besser erhalten vorgestellt habe. Da manches einfach nachgebaut war, kann ich mir das dann nicht mehr so gut vorstellen, wie das früher dort war.

Sven

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